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Sites-CRM


Aufgabe
Jede betriebene Website zieht eine Reihe kleiner Verpflichtungen hinter sich her: eine Domain bei einem Registrar, Hosting bei einem anderen, Postfächer wieder woanders, dazu die Zugänge zu allem und je ein eigener Zahlungstermin. Verteilt über Rechnungen, Registrar-Mails und das eigene Gedächtnis wird diese Reihe erst sichtbar, wenn bereits etwas abgelaufen ist — und eine stillschweigend ausgelaufene Domain ist in diesem Gewerbe der teuerste Fehler, den es gibt.
Umsetzung
Ein einziges Panel über alle eigenen Projekte. Zu jeder Website stehen ihre Dienste — Domain, Hosting, E-Mail — mit dem jeweiligen Anbieter, den benötigten Zugängen, dem Verlängerungsdatum und den Kosten. Das Dashboard beginnt mit dem, was tatsächlich Aufmerksamkeit braucht: was überfällig ist, was innerhalb von dreißig Tagen abläuft und welche Beträge automatisch abgebucht werden, ohne dass jemand bestätigt. Darunter spannt ein Verlängerungshorizont zwei Jahre Monat für Monat auf, sodass eine Häufung von Verlängerungen im selben Monat lange vor den Rechnungen erkennbar ist. Jede Website führt ihre eigene Jahressumme, und das Panel addiert sie zu den laufenden Gesamtkosten dafür, alles online zu halten.
Technische Entscheidungen
Next.js mit App Router und TypeScript: Jeder Dienst, jeder Anbieter und jede Zahlung ist ein typisierter Datensatz und keine Tabellenzeile, die stillschweigend alles annimmt. Daten und Authentifizierung liegen beide bei Supabase — Postgres für die Datensätze, Supabase Auth für den Zugang dazu. Die eigentliche Arbeit leisten die Daten — Restlaufzeit, Fristen und automatische Abbuchungen werden aus dem einen Verlängerungsdatum je Dienst berechnet, und erst dadurch lässt sich ein Zwei-Jahres-Horizont überhaupt darstellen, ohne daneben einen zweiten, handgepflegten Kalender zu führen.
Bewusst weggelassen wurde eine öffentliche Adresse. Das Panel enthält Kundennamen, Lieferantenkonten und echte Zahlungsbeträge und ist deshalb nirgends so deployed, dass ein Besucher es erreichen könnte: Diese Fallstudie zeigt, was es leistet und wie es gebaut ist, und hört dort auf. Aus demselben Grund führt von dieser Seite kein Link auf eine Live-Website — es gibt hier nichts, das sich gefahrlos verlinken ließe.