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Website für Kanzleien

Eine Kanzlei-Website, die Ihr Berufsrecht technisch sauber umsetzt

Das Berufsrecht kennen Sie besser als ich. Das Problem ist, dass Ihre Website meist von jemandem gebaut wird, der es nicht kennt.

Ein Impressum aus einer allgemeinen Vorlage, ohne Rechtsanwaltskammer und ohne Berufshaftpflichtversicherung. Google Analytics ohne Einwilligung. Werbetexte, die das Sachlichkeitsgebot ignorieren. Jeder dieser Punkte kann von Mitbewerbern abgemahnt werden — und bei Kanzleien, deren Mitbewerber das Recht beruflich anwenden, geschieht das auch.

Ich baue Kanzlei-Websites, bei denen diese Fehler gar nicht erst entstehen.

Sie kennen das Berufsrecht. Ich kenne die Fehler, die bei seiner Umsetzung im Web passieren.

Die typischen Fehler auf Kanzlei-Websites

Die meisten Mängel entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil der Dienstleister die berufsrechtlichen Besonderheiten nicht kennt.

Ein Impressum aus der Vorlage. Name, Adresse, E-Mail — und dann nichts mehr. Es fehlen die Rechtsanwaltskammer, die gesetzliche Berufsbezeichnung, die berufsrechtlichen Regelungen und die Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung.

Berufsrecht nur als Stichwort. »BRAO, BORA« als bloße Aufzählung genügt nicht. Die Regelungen sollten mit einem Link zur amtlichen Fundstelle hinterlegt sein.

Nur ein Kontaktformular. Das Impressum verlangt eine Adresse für die elektronische Post. Ein Formular allein ersetzt sie nicht.

Tracking ohne Einwilligung. Google Analytics, eingebettete Karten, Social-Media-Knöpfe — ohne sauberen Banner ein Verstoß gegen § 25 TDDDG.

Anpreisende Texte. Irreführende Erfolgs- oder Umsatzzahlen verstoßen gegen § 6 BORA, marktschreierische Formulierungen gegen das Sachlichkeitsgebot.

Veraltete Titel. Ein Fachanwaltstitel, für den die Fortbildungspflicht nach § 15 FAO nicht mehr erfüllt ist, darf nicht weiter beworben werden.

Veraltete Rechtsgrundlagen. Verweise auf das TMG oder TTDSG sind seit Mai 2024 überholt — heute gelten das DDG und das TDDDG.

Das Impressum einer Kanzlei

Für Kanzleien gelten neben den allgemeinen Angaben nach § 5 DDG die Pflichten der Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung. Das Impressum braucht deshalb deutlich mehr als das einer gewöhnlichen Firma.

  • Die zuständige Rechtsanwaltskammer mit Kontaktdaten — im Bezirk des Oberlandesgerichts Braunschweig etwa die Rechtsanwaltskammer Braunschweig
  • Die gesetzliche Berufsbezeichnung und der Staat, in dem sie verliehen wurde
  • Die berufsrechtlichen Regelungen — BRAO, BORA, RVG und gegebenenfalls FAO und die Berufsregeln der CCBE —, mit Link zur Fundstelle
  • Die Berufshaftpflichtversicherung mit Name und Anschrift des Versicherers und dem räumlichen Geltungsbereich
  • Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, soweit vorhanden

Der letzte Versicherungspunkt wird am häufigsten vergessen, und er ist nicht harmlos. Das Oberlandesgericht Hamm hat im Februar 2013 entschieden, dass der fehlende räumliche Geltungsbereich der Versicherung keine wettbewerbsrechtliche Bagatelle ist (Az. 4 U 159/12). Unabhängig davon ist ein Verstoß gegen die Verordnung eine Ordnungswidrigkeit.

Das Impressum muss außerdem leicht auffindbar sein — nach der Rechtsprechung mit höchstens zwei Klicks von der Startseite, am besten direkt aus der Fußzeile.

Was darüber hinaus in Impressum und Datenschutzerklärung gehört, steht im Artikel zu Impressum und DSGVO.

Vertraulichkeit beginnt beim Kontaktformular

Wer eine Kanzlei kontaktiert, schildert oft schon im ersten Satz einen sensiblen Sachverhalt. Das stellt an eine Kanzlei-Website höhere Anforderungen als an eine gewöhnliche Firmenseite.

Verschlüsselte Übertragung. Das Formular läuft ausschließlich über HTTPS.

Server in der EU. Keine Übermittlung in Drittländer, und mit dem Hoster ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Warum das zählt, erklärt der Artikel zu Hosting und SSL.

Datensparsamkeit. Das Formular fragt nur ab, was für eine erste Kontaktaufnahme nötig ist. Ein kurzer Hinweis kann Ratsuchende bitten, Einzelheiten zum Fall erst im persönlichen Gespräch zu nennen.

Kein Tracking. Standardmäßig keine Analyse-Dienste, die Besucherdaten an Dritte übertragen. Oft braucht die Seite dann gar keinen Cookie-Banner — mehr dazu im Artikel zum Cookie-Banner.

Was Sie bekommen

Ein vollständiges Impressum mit allen berufsrechtlichen Angaben und verlinkten Regelungen.

Sachliche Texte. Ich formuliere so, dass sie über Ihre Tätigkeit informieren, statt anzupreisen. Die berufsrechtliche Verantwortung für den Inhalt bleibt bei Ihnen — und die Prüfung dürfte Ihnen leichter fallen als jedem anderen.

Klar dargestellte Rechtsgebiete. Tätigkeitsschwerpunkte und Fachanwaltschaften übersichtlich und korrekt bezeichnet.

Vertraulicher Kontakt. Verschlüsselt, auf Servern in der EU, datensparsam.

Datenschutz ohne Banner-Zwang. Kein Tracking, Schriften vom eigenen Server, keine fremden Dienste ohne Zustimmung.

Barrierefreiheit im Code, nicht per nachträglichem Widget.

Schnell und für das Smartphone gebaut. Viele Ratsuchende suchen eine Kanzlei unterwegs und in einer akuten Lage.

Ablauf

  1. 1

    Gespräch

    Wir klären Ihre Rechtsgebiete, Ihre Mandantschaft und was die Website leisten soll. Kostenlos und unverbindlich.

  2. 2

    Angebot mit Festpreis

    Was enthalten ist, was es kostet, wie lange es dauert. Der Preis ändert sich während des Projekts nicht.

  3. 3

    Inhalte und Texte

    Ich entwerfe Aufbau und Texte im Sinne des Sachlichkeitsgebots. Sie prüfen sie berufsrechtlich.

  4. 4

    Umsetzung

    Die Seite wird gebaut, mit vollständigem Impressum und vertraulichem Kontakt. Zwischenstände sehen Sie laufend.

  5. 5

    Start

    Domain, Datenschutz, Impressum, Google Unternehmensprofil. Alle Zugänge laufen auf den Namen der Kanzlei.

Preise

Festpreis, vor Projektbeginn vereinbart.

Leistung Preis
Kanzlei-Website mit 5–8 Seiten ab 2.500 €
Zweisprachige Kanzlei-Website ab 3.900 €
Prüfung und Überarbeitung einer bestehenden Seite nach Aufwand
Wartung und Pflege ab 90 € / Monat
Änderungen nach dem Start 75 € / Stunde netto

Immer enthalten: Optimierung für das Smartphone, vollständiges Impressum mit berufsrechtlichen Angaben, Datenschutzerklärung, verschlüsseltes Kontaktformular, Grundeinrichtung für die Suche und Übergabe aller Zugänge.

Häufige Fragen

Prüfen Sie meine Texte berufsrechtlich?

Nein, das bleibt Ihre Aufgabe, und Sie können es besser als ich. Ich kenne die typischen Fallstricke und formuliere so, dass sie gar nicht erst entstehen. Die abschließende Prüfung und die Verantwortung liegen bei Ihnen.

Was muss ins Impressum einer Kanzlei?

Neben den allgemeinen Angaben die zuständige Rechtsanwaltskammer, die gesetzliche Berufsbezeichnung mit dem verleihenden Staat, die berufsrechtlichen Regelungen mit Link und die Berufshaftpflichtversicherung mit Versicherer und räumlichem Geltungsbereich.

Reicht ein Kontaktformular statt einer E-Mail-Adresse?

Nein. Das Impressum verlangt eine Adresse für die elektronische Post. Ein Formular kann ergänzend angeboten werden, ersetzt sie aber nicht.

Brauche ich einen Cookie-Banner?

Oft nicht. Ohne Tracking und ohne eingebettete fremde Dienste ist in der Regel kein Banner nötig. Das ist bei einer Kanzlei-Website auch aus Gründen der Vertraulichkeit der bessere Weg.

Darf ich Mandanten als Referenzen nennen?

Nur mit deren Zustimmung. Das ergibt sich aus § 6 BORA und hängt eng mit der Verschwiegenheit zusammen.

Überarbeiten Sie auch bestehende Kanzlei-Websites?

Ja. Oft genügt es, Impressum, Datenschutz und einige Formulierungen zu korrigieren, statt neu zu bauen. Ich sage Ihnen ehrlich, was nötig ist.

Arbeiten Sie nur mit Kanzleien in Braunschweig?

Nein. Ich sitze in Braunschweig und arbeite deutschlandweit. Die zuständige Kammer ergibt sich aus dem Bezirk Ihrer Zulassung — das berücksichtige ich im Impressum.

Kontakt

Schreiben Sie mir, welche Rechtsgebiete Ihre Kanzlei abdeckt und ob es um eine neue Website oder die Überarbeitung einer bestehenden geht. Ich antworte innerhalb eines Werktags.

Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wenn Ihre bestehende Seite mit wenigen Korrekturen auskommt, sage ich Ihnen das, statt einen Neubau zu verkaufen.

info@olafboettcher.de